Der Mensch lebt nicht vom Brot allein…
Es bot sich an, die schon bestehende Kleiderkammer der Franziskaner in die Suppenküche zu integrieren. Auch die Bekleidung wird gegen eine geringe "Anerkennungsgebühr" abgegeben. Der Erlös fließt wie zuvor als Zuschuss in die jährlich stattfindende Familienfreize
it.
Kleidungsstücke und Haushaltsgegenstände, für die über drei Monate kein Interesse signalisiert wird, werden zum gleichen Zweck 2 bis viermal pro Jahr auf dem Flohmarkt angeboten. Die dann immer noch vorhandenen Artikel werden an andere Organisationen abgegeben.

Das Leben Obdachloser ist vielfach von Langeweile geprägt. So erklärten sich einige gern bereit, bei Umzügen im Freundeskreis zu helfen. Dies führte zur Idee dieses Engagement in die Suppenküche zu integrieren. Seit nun mehreren Jahren räumt ein Team der Suppenküche Wohnungen, hilft bei Haushaltsauflösungen und Umzügen.

Die gesamte Arbeit der Suppenküche wird von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus dem Obdachlosenmillieu geleistet. Bei der Gründung verkündeten Skeptiker: Mit solchen Leuten (obdachlose Menschen) kann man doch so was (den Betrieb einer Suppenküche) nicht gewährleisten. Wir freuen uns darüber, uns in unseren Nachbarn und Freunden nicht getäuscht zu haben. Seit dem 02.11.1995 lebt die Suppenküche vom Engagement der Menschen, denen unsere Gesellschaft nichts mehr zutraut und bekommt immer wieder neue Aufgabengebiete dazu. Aktuell helfen die Mitarbeiter der Suppenküche, die Herner Tafel ins Leben zu rufen.

Engagement